In jedem Land gibt es ein sogenanntes Arbeiter-Essen: Currywurst, Taccos oder auch die Pizza sind Dinge die aus dieser Historie entstanden sind. Natürlich gibt es genau so etwas auch in Thailand. Das Gute: Es kostet wenig, da es sich auch die Arbeiter leisten können sollen und es sättigt durch eine meist große Menge.

Pad Thai – ein ‚must try‘

In Thailand nennt man es Pad Thai und man bekommt es sogar nachts auf der Straße. Für umgerechnet etwa 50 Cent erwarten euch eine große Schale mit gebratenen Nudeln, einer handvoll Erdnüssen, Frühlingszwiebeln, Limmettenstückchen, getrockneten Chiliflocken und Sojasprossen. Das Ganze in 2 Eiern gebraten ergibt ein wahres Geschmacksfeuerwerk! 

Der damalige Ministerpräsident Luang Phibul Songkhram erklärte Pad Thai während des Zweiten Weltkrieges zum Nationalgericht, um in den Notstandszeiten den Reiskonsum in Thailand zu verringern. Zur Herstellung von Reismehl für die im Pad Thai verwendeten Reisbandnudeln kann man nämlich auch gebrochene Reiskörner verwenden.

Seitdem hat das Phat Thai (so landestypisch korrekt geschrieben) einen wahren Siegeszug vollzogen und gilt weltweit als das ‚Aushängeschild‘ jeder guten Thai-Küche. Oftmals hört man auch die Faustregel: „Wenn das Phat Thai gut ist, dann ist ein guter Koch am Werk.“ Tatsächlich ist es zwar ein recht einfaches Gericht, dennoch entscheiden ein paar wenige Kniffe über den bestmöglichen Geschmack und die Konsistenz des Nationalgerichts – und weil jeder Koch so seine eigene ‚Note‘ hinzufügt, ist jede Pad Thai Mahlzeit immer wieder ein neues Geschmackserlebnis. :-)

Nur das Original ist perfekt

Insider Tipp Thailand - Pad ThaiÜber die zunehmende Verbreitung von Thai-Gerichten auch auf anderen Kontinenten entwickelten sich zwei Haupt-Varianten von Pad Thai: Einerseits die traditionelle Art, welche trocken und leicht ist. Diese findet man beispielsweise in ganz Thailand an kleinen Strassenständen. In Restaurants der westlichen Welt wird oft eine in rotem Öl gebratene Variante serviert, die unter Umständen schwer und auch scharf sein kann. Diese ist nicht sehr authentisch und schmeckt oft ganz anders als das ‚Original‘ – zusätzlich kommt das volle Geschmackserlebnis auch nur in der richtigen Umgebung zur Geltung. ;-)

Das Gericht erhält noch zusätzlichen Twist, wenn man es je nach persönlichem Geschmack verfeinern kann: In Thailand findet man dafür die sogenannten ‚Condiments‘ auf den Tischen selbst der kleinsten Streetfood-Stände. Kleine Schälchen mit verschiedenen Gewürzen (Chilipulver, sauer eingelegten Chillistücken, Fischsauce und Zucker) ermöglichen einem, das Lieblingsgericht je nach Geschmack nachzuwürzen.

Ob nach dem Feiern in Bangkok oder gechillt am Strand, für uns ist das Pad Thai ein unverzichtbares Gericht auf jeder Thailand-Tour. Freut euch auf ein originales Pad Thai in echt thailändischem Setting – es lohnt sich!

Einen guten Appetit und bis dahin ;-)

Euer Alex - Feel the World Travel

Alex

Alex

Feel the World Guide & Gründer bei Feel the World Travel
Als Gründer von Feel the World bin ich heute zumeist hinter den Kulissen aktiv, um den reibungslosen Ablauf unserer Abenteuer zu gewährleisten. Ab und zu nutze ich jedoch die Gelegenheit für einen intensiven Perspektivwechsel, lasse den Schreibtisch hinter mir und begleite unsere Touren selbst als Guide. Hier berichte ich euch von meinen Erlebnissen vor Ort. ;-)
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