Diese Frage beschäftigt sicher einige von Euch. Heute wollen wir Licht ins Dunkel bringen, die Frage beantworten ob das Reisen nach Myanmar sicher ist und Euch einen Überblick über die Lage vor Ort sowie darüber geben, was wir als Reisende tun können, um dieses unglaublich schöne und wahrhaft authentische Land zum Glänzen zu bringen.

Myanmar ist und bleibt -mit seiner breiten Vielfalt- eines der Herzstücke von Südostasien und wir haben jetzt die Chance dieses Land noch so zu erleben, wie unsere Großeltern vor mehreren Jahrzehnten Thailand hätten erleben können – wenn diese damals schon von solch einer Infrastruktur profitiert hätten, wie wir es heute dürfen. Wir finden, dass sich jeder Einzelne von uns täglich daran erinnern sollte mit welchem Privileg wir leben, so einfach überall hinzureisen und neue Kulturen und Länder kennen und lieben zu lernen.

Ist Reisen nach Myanmar sicher - Feel the World Travel

Leider wurde die Sicherheit beim Reisen nach Myanmar in den letzten Jahren zum Großteil in Frage gestellt, was sich aufgrund der schnellen Verbreitung der Medien gerade durch Social Media nicht einfach so beschönigen lässt. Dennoch sind wir von Feel the World stets daran interessiert Dinge zu hinterfragen und damit am besten ein Andersdenken in vielen Köpfen zu schaffen. Wir fragen uns nun, ob es heutzutage fortschrittlich ist, ein Land zu boykottieren, weil ein kleiner -leider einflussreiche- Teil des Landes, eine Minderheit, welche zum eigenen Lande gehört, unterdrückt bzw. verfolgt?

Dass dies nicht fortschrittlich und erst recht nicht nachhaltig ist und ein Großteil des Landes bzw. der Bevölkerung schadet, muss an dieser Stelle wohl nicht diskutiert werden. Wir werden auf diesen Punkt jedoch nochmal zurückkommen, da darüber gesprochen werden muss, um das negative Image des Landes wieder ins Positive zu rücken.

Reisen nach Myanmar in Krisenzeiten

Doch was ist eigentlich los und was genau passiert momentan? Wir wollen uns an dieser Stelle auf die Fakten beschränken, um einen für uns allgemeinen Überblick zu erschaffen und nicht noch mehr Fragezeichen in den Köpfen auszulösen. Fangen wir also kurz von vorne an!

Ein kleiner Exkurs, was eigentlich geschah…

In Burma, das mittlerweile offiziell Myanmar genannt wird, gibt es 135 staatlich anerkannte Minderheiten, doch eine gehört nicht dazu: Die Rohingya. Sie werden nicht als Staatsbürger Burmas anerkannt. Rohingya bedeutet „Bewohner von Rohing“ dem Rakhine Staat. Es gibt Belege, dass die Rohingya, schon seit dem 8. Jahrhundert in Rakhine ansässig sind. Dies sieht die burmesische Regierung jedoch anders und behauptet, dass die Rohingya illegale Einwanderer aus Bangladesch seien und verweigert ihnen deshalb die Staatsbürgerschaft, da sie aufgrund ihres Glaubens, dem Islam, nicht zu den ca. 51 Millionen buddhistischen Einwohnern gehören. Als Staatenlose verfügen sie über keinerlei Rechte und haben somit keine Möglichkeit auf Schulbildung, dürfen sich im Land nicht frei bewegen und können weder Beruf noch Ehepartner offiziell frei wählen oder brauchen hierfür eine Genehmigung.

Die Diskriminierung der Rohingya ist aber kein neues Problem. Das burmesische Militär putsche sich 1962 an die Macht und baute eine Diktatur auf, in der Minderheitenrechte massiv eingeschränkt wurden. Erst 2015 wurde in Burma zum ersten Mal wieder eine zivile Regierung gewählt, bei der die „Nationale Liga für Demokratie“ die NLD unter der Führung der Friedensnobelpreisträgerin (2012) Aung San Suu Kyi gewann, welche bereits zuvor zum Symbol der Hoffnung geworden war. Ein Zitat aus ihrer Friedensnobelpreisrede „Letztendlich sollte unser Ziel sein, eine Welt ohne Vertriebene, Heimat- und Hoffnungslose zu erschaffen!“, gab allen Grund zu Hoffnung und viele versprachen sich mit ihrem Wahlsieg eine positive Wendung in Burma. Doch Aung San Suu Kyi als erste Chefin einer zivilen Regierung Burmas, setzt leider die Rohingya-Politik des Militärs fort.

Der Konflikt spitzte sich erst im Oktober 2016 entscheidend zu, als unbekannte bewaffnete Rebellen 3 Grenzposten überfielen. Damals reagierte die Armee mit einer Strafaktion gegen Rohingya Dorfbewohner und führte Berichten zufolge willkürlich Verhaftungen, Misshandlungen und Zerstörungen durch. Der Konflikt bzw. die Krise dauert seitdem in unterschiedlicher Intensität an und fordert bis heute ihre Opfer. Zehntausende Rohingya sind seitdem in die benachbarten Länder, vor allem aber nach Bangladesch, geflohen.

Im September 2017 brach die Regierungschefin Aung San Suu Kyi ihr Schweigen und äußerte sich zu der Rohingya-Krise. In einer Rede hat sie die Vertreibung der muslimischen Bevölkerungsminderheit verurteilt und angekündigt, die Regierung sei bereit, die ins Nachbarland geflüchteten wieder aufzunehmen. Nun liegt es an der Regierung, hier eine langfristige Konfliktbewältigung und ein friedliches Zusammenleben aller in Myanmar Lebenden zu realisieren. Auch die internationale Aufmerksamkeit für bestehende Missstände im Land baut maßgeblich Druck auf die Regierung zugunsten einer nachhaltigen Lösungsfindung auf.

Reisen nach Myanmar, was können WIR tun?

Ganz klar: Nach Myanmar reisen! Wieso? Weil man definitiv was verpasst, wenn man es nicht tut. Außerdem hilft man der Bevölkerung dabei, den Tourismus und durch ihn so unzählige Existenzen am Leben zu erhalten! Die Menschen sind hier nämlich diejenigen, die von diesem Konflikt und dem Ausbleiben vieler abgeschreckter Reisender den größten Schaden davontragen – nicht die Regierung. Weiter muss der positive Effekt in den Vordergrund gerückt werden und nicht die Stimmen, die einem sagen, dass man mit Reisen nach Myanmar die hiesige Regierung unterstützen würde. Nein, man hilft der so aufgeschlossenen Gemeinschaft eine beständige Mittelschicht zu schaffen.

Reisen nach Myanmar - Unser Beitrag für eine lebenswerte Zukunft in Myanmar

Außerdem sollte jedem klar sein, dass wir als Touristen keinerlei Gefahr für irgendjemanden darstellen und kontinuierlich sicher reisen können. Die Grenzgebiete zu Bangladesch, wo es gegebenenfalls noch zu Ausschreitungen und Protesten kommt, ist ohnehin touristisch nicht erschlossen und gibt uns keinen Anlass genau dort hinzureisen. Das Land ist fast doppelt so groß wie Deutschland und bietet so viele faszinierende Orte. Wir sollten Myanmar auf der Reise in eine freiere und demokratischere Zukunft begleiten – und zwar nicht erst in zehn Jahren, sondern genau jetzt, wo die Burmesen unserer Hilfe, unsere Aufmerksamkeit und unseren Besuch brauchen!

Wir von Feel the World haben mit unserer Erlebnisreise Feel Myanmar den ersten Schritt getan und laden Euch dazu ein den zweiten, dritten und vierten Schritt zu setzen. Finde hier außerdem noch 8 weitere Gründe für dein Abenteuer Myanmar.

Was sagen unsere Kunden?

Wir wollen Euch natürlich auch die direkten Eindrücke und Erfahrungen unserer Kunden nicht vorenthalten und haben sie gefragt, wie „sicher“ und „aufgehoben“ sie sich während ihrer Feel Myanmar Abenteuerreise gefühlt haben:

„Zurückblickend kann ich sagen, dass Myanmar und die Menschen denen man dort begegnet, einen viele Dinge mit anderen Augen betrachten lassen. Ich habe mich zu jeder Zeit sicher und willkommen gefühlt, was nicht zuletzt an der unglaublich herzlichen Gastfreundschaft der Burmesen liegt. So kann man selbst erleben, wie gerade die Ärmsten der Armen der ca. 140 verschiedenen Ethnien in diesem Land friedlich zusammen leben können.  Vor allem der Tourismus bietet nach Jahren der Abschottung, auch der einfachen Bevölkerung die Möglichkeit der Armut zu entfliehen und eine stabile Mittelschicht aufzubauen. Ein Boykott des Landes würde nur die Falschen treffen und ein Erstarken von fundamentalistischen Ansichten befeuern.“
Sandra, Feel Myanmar Teilnehmerin

Reisen nach Myanmar als Teil unserer Feel the World Reisegruppe

„Der Aufenthalt in Myanmar war für mich eine entspannende und erlebnisreiche Erfahrung, die ich nicht missen würde. Es wird sehr viel Wert auf eine gelassene Atmosphäre gelegt und somit auch auf eine sichere Umgebung. Ich hatte während der 3 Wochen keine Bedenken zur fehlenden Sicherheit oder Bezug zu gefährlichen Situationen gehabt. Nach meinen Erfahrungen genießen die Leute sehr den Kontakt mit den Touristen und sind interessiert. Durch den Tourismus werden die Menschen lokal finanziert und hilft Land ungemein. Ich würde jeder Zeit eine weitere Tour in diesem Land unternehmen.“
Christof, Feel Myanmar Teilnehmer

Und das sind nur zwei von vielen positiven Feedbacks, welche uns von Reisenden in Myanmar zugetragen worden sind.

Wie helfen wir?

Da Myanmar für das Team von Feel the World eine absolute Herzensangelegenheit ist, sind wir natürlich auch nicht komplett unbeteiligt was die konkrete Unterstützung vor Ort anbelangt. Mit unserem Feel the World Hilfsbeitrag tun wir mit jeder unserer Tour etwas Gutes und spenden als Community einen kleinen Teil an lokale Einrichtungen. Unser lokaler Partner vor Ort, welcher an sehr vielen unterschiedlichen Projekten beteiligt ist, wurde als erstes Unternehmen in Myanmar von Travelife (einer in Großbritannien ansässigen Organisation welche touristische Firmen weltweit auszeichnet, die ausschließlich einen nachhaltigen Tourismus betreiben) zertifiziert. Außerdem arbeiten wir vorwiegend mit lokalen Anbietern, um auf unseren Reisen nach Myanmar direkt die -meist familiengeführten- Firmen zu unterstützen und somit deren Existenz zu sichern.

Reisen nach Myanmar - Eine Erfahrung fürs Leben - Feel the World

Die „Bagan Plastic Campaign“ ist eine ins Leben gerufene Kampagne, bei welcher für jeden Teilnehmer der „This is Bagan Excursion“, welche auf unserer Feel Myanmar Reise bereits inkludiert ist, 1 USD gespendet wird. Hier erreicht man wirklich diejenigen, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen. Bei diesem Projekt wird von Einheimischen jeden Tag Müll von Bagans Straßen gesammelt um die Stadt sauber zu halten. Jeder „Müll-Sammler“ ist Vollzeit angestellt und bekommt für seine Arbeit ein monatliches Gehalt von 100 USD, was für burmesische Verhältnisse viel Geld ist.

Auch der Tierschutz, um genauer zu sein der Erhalt der Burmesischen Sternschildkröte, welche vom Aussterben bedroht ist, wird in Zusammenarbeit mit der Regierung unterstützt. Eines der wichtigsten Themen ist die Wasserversorgung, welche gerade in der Trockenzeit in einigen Teilen des Landes zum Problem wird. Spendengelder fließen zu einem großen Teil in den Bau und die Bereitstellung von Wasserbrunnen um die Wasserversorgung, soweit dies möglich ist, landesweit sicherstellen zu können.

Ihr seht also, wenn das verantwortungsvolle Reisen irgendwo wirklich Früchte trägt – dann sicherlich in einem Land wie Myanmar, wo an so vielen Orten die Unterstützung durch den “Touristen-Dollar” benötigt wird. Besonders in der Green Season wo noch weniger Touristen als übich im Land unterwegs sind, bedeutet jeder Reisende einen sehr wertgeschätzten Gewinn für die vom Tourismus abhängigen Bevölkerungsteile!

Gute Stimmung und sicheres Reisen in Myanmar

Um die Begeisterung rund um das Land Myanmar auch den jungen potenziellen Myanmar-Reisenden nahezubringen, wurden bereits mehrere, auch sehr bekannte Reise-Influencer wie Johan Lolos von @lebackpacker begrüßt um ihnen einen exklusiven Eindruck in das herzliche burmesische Leben, deren Kulturen und vieles mehr zu geben um diese Erlebnisse hautnah kommunizieren und teilen zu können.

Solche Aktionen haben bereits erste Wellen geschlagen, die Zahlen an Menschen die nach Myanmar reisen steigen wieder und die Stimmung im Land ist so gut wie schon lange nicht mehr. #feelculture

Lasst uns diesem Vibe folgen und aus Hoffnung Realität machen! 

Euer Feel the World Team - Feel the World Travel