Hey liebe Feel the World Community,

wusstet ihr, dass es einen Welt-Elefantentag gibt? Und dass dieser jährlich am 11. August stattfindet?

Wahrscheinlich nicht, und das ist auch völlig okay. ;-) Die meisten Menschen wissen aber auch nicht, dass ein Aussterben der Elefanten (und anderer Dickhäuter wie z.B. Nashörner) noch zu unseren Lebzeiten realistisch sein könnte, wenn wir nicht handeln und die Menschheit so weitermacht, wie bisher. Daher wollen wir heute einer wichtigen Frage nachgehen: Wie rettet man eigentlich Elefanten (vor dem Aussterben)? 

Auf der Suche nach einer Antwort lassen wir die Feel the World-typischen Gefilde in Südostasien heute einmal hinter uns und begeben uns auf einen ganz anderen Kontinent: Es geht nach Afrika – um ganz genau zu sein, nach Durban in Südafrika. Dort ist nämlich diese Woche, passend zum gestrigen World-Elephant-Day eine ganz besondere Expedition gestartet:

Die Elephant Ignite Expedition

(c) Elephant-Ignite Expedition

Die Elephant-Ignite Expedition 2016 wird von einem Team durchgeführt, welches nur aus Frauen besteht. Dieses Team ist nun für 3 Monate auf eine 10 000 km Expedition von Suedafrika nach Kenia, durch 10 afrikanische Länder aufgebrochen. Ihr Ziel ist es, der extrem problematischen Wilderei von Elefanten und Nashörnern in Afrika entgegenzutreten – denn zur Zeit werden jeden Tag 96 Elefanten und 4 Nashörner (von diesen gibt es nur noch knapp 18 000 auf der Welt) gewildert. Um einen Beitrag im Kampf gegen die Wilderei und das dadurch immer wahrscheinlicher werdende Aussterben dieser Tierarten zu leisten, hat das das Expeditionsteam folgende Ziele:

– Weltweit das Bewusstsein der Elefanten-Krise erweitern
– Unterstützung unterschiedlicher Elefantenschutzprojekte:
– Elephants and Bees Project (Kenya)
– Ecoexist Project (Botswana)
– Game Rangers International (Zambia)
– Kasunga Elephant Foundation (Malawi)
– Schulbildungsinitiative in lokalen Gemeinden

Natürlich brauchen die Mädels dabei jede Unterstützung, und auch ihr könnt helfen – z.B. mit dem Weiterverbreiten der Message und dem Bekanntmachen der Expedition, oder sogar einer kleinen Spende! Weitere Infos zu dieser unserer Meinung nach wirklich großartigen Initiative findet ihr unter Elephant-Ignite Expedition sowie in diesem kurzen Video:

Wie rettet man denn nun Elefanten?

Elefanten in Afrika

(c) Amoghavarsha JS amoghavarsha.com

So finden wir, dass diese Expedition schon einen Teil der wichtigen Antwort zum nachhaltigen Schutz der Tiere liefert: Man rettet Elefanten zum Beispiel, indem man vor Ort – dort wo Wilderei passiert – ansetzt. Indem man dort konkrete Initiativen unterstützt, die sich lokal gegen Wilderer und zum Schutz von Elefanten stark machen. Aber auch, indem man die lokale Bevölkerung rund um die Thematik informiert und bildet – sodass auch in den entlegensten Gebieten Afrikas ein Bewusstsein für die Problematik entsteht. Am Ende sind es wohl, wie so oft, viele kleine Schritte und Initiativen, die zum Erfolg führen können – unter anderem direkt am Ort des Geschehens.

Sicher fragt ihr euch (zurecht), was diese großartige Expedition in Afrika mit Feel the World und unseren Zielgebieten in Südostasien zu tun hat… auf den ersten Blick nicht viel. Doch auf den zweiten Blick umso mehr! ;-) Ein wichtiger Faktor ist zum Beispiel, dass wir uns ganz klar für den Schutz von Tieren und bedrohten Tierarten positionieren – dabei ist es nicht entscheidend, wo auf der Welt dies passiert. Wir sind in dieser Thematik sicher nicht auf „unsere“ Zielgebiete beschränkt sondern denken absolut global. Und das auch aus gutem Grund, denn:

Alles hängt zusammen!

Elephant Ignite Expedition 2016

(c) Elephant-Ignite Expedition

Wenn man sich mit der Problematik der Elefanten-Wilderei in Afrika auseinandersetzt, dauert es nicht lange bis einem klar wird, dass das Hauptproblem nicht in Afrika liegt. Schlussendlich bedienen die Wilderer in Afrika nur einen Markt und eine Nachfrage – zum Beispiel nach Elfenbein. Ebendiese Nachfrage kommt in allererster Linie aus….genau: Asien! Hier gilt Elefanten-Elfenbein als teures und begehrenswertes Schmuck-Material und Gegenstände aus Elfenbein als Statussymbol. Daher floriert der Schwarzmarkthandel für Elfenbein, welches aus Afrika nach Asien verkauft wird.

Genau hier kommen unsere Zielgebiete, wir und vielleicht sogar bald ihr ins Spiel: Wie ihr wisst, haben wir es uns zum Ziel gesetzt lokal und global einen Unterschied zu machen. Mit diesem Ziel vor Augen wollen wir einerseits Projekte wie die Elephant-Ignite Expedition mit ihren Anliegen in Afrika z.B. durch Verbreitung der Message unterstützen. Daneben und sogar noch viel konkreter und direkter können wir allerdings vor Ort in unseren Zielgebieten etwas bewirken – zum Beispiel indem wir lokale asiatische Initiativen unterstützen, die innerhalb der Bevölkerung ein Bewusstsein zur problematischen Herkunft des leider noch so hoch angesehenen Elfenbeins schaffen.

Unser Feel the World Hilfsbeitrag

Wir stehen dazu bereits im Kontakt mit dem Elephant-Ignite Team und wollen so über das Projekt einen direkten Bezug zum Ursprung des Wilderei-Problems nach Asien herstellen:

In Zukunft werden wir daher im Zuge des Feel the World Hilfsbeitrages unseren Tourgruppen die Möglichkeit bieten, sogenannte ‚Education for Nature‘ Projekte in Vietnam oder Thailand zu unterstützen. Mit Hilfe solcher Initiativen an den Orten, wo die Nachfrage nach Elfenbein entsteht, wird es überhaupt erst realistisch, die Nachfrage langfristig zu senken, damit den Elfenbein-Schwarzmarkt einzudämmen und die wilden Elefanten und Nashörner Afrikas nachhaltig vor dem Aussterben zu bewahren.

Natürlich ist dies ein langer Weg und um erste Erfolge solcher Bildungs-Initiativen zu sehen, werden Jahre oder sogar Jahrzehnte vergehen. Doch wie man so schön sagt: A journey of a thousand miles… (ihr kennt den Rest… ;-) ). In diesem Sinne sind wir über die kommenden drei Monate in Gedanken bei den Mädels von Elephant-Ignite, deren ganz besondere und sehr mutige journey of TEN thousand miles gerade erst begonnen hat. Auch ihr könnt ihre Expedition z.B. auf der Elephant-Ignite Facebookseite mitverfolgen!

Wir ziehen unseren Hut, bedanken uns für diese großartige Initiative zu einem wunderbaren Zweck – und freuen uns auf die Gelegenheiten, wenn wir mit den Feel the World Hilfsbeiträgen unserer Touren einen kleinen Beitrag zu dieser großen Mission rund um den Schutz der faszinierenden Dickhäuter leisten können. Ob in Asien, in Afrika oder sonstwo auf der Welt. ;-)

 Euer Feel the World Team

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