Umweltfreundlich reisen: Unsere 7 ultimativen Tipps

von | 14.09.2019 | Feel Responsible

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Oft versuchen wir bereits unseren Alltag umweltfreundlicher zu gestalten. Aber auch im Urlaub können wir einige wichtige Punkte beachten, um nachhaltig und umweltschonend zu verreisenAuch wir achten auf unseren Feel the World Rundreisen auf eine verantwortungsvolle Durchführung – gegenüber der Umwelt, der Tierwelt und dem jeweiligen Reiseland. Wir sind der festen Überzeugung, dass Veränderung schon im Kleinen beginnen kann und es gar nicht so schwer und kompliziert ist, nachhaltiger und umweltfreundlicher zu reisen. Dich interessiert, worauf du neben dem Reduzieren von Plastikmüll und der Wahl einer nachhaltigen Unterkunft im Urlaubsland noch achten kannst? Dann lies jetzt unsere 7 wertvollen Tipps für deine nächste umweltfreundliche Reise!

Tipp Nr. 1: Umweltfreundliches Kofferpacken

Ja genau, du kannst direkt schon beim Kofferpacken einen großen, positiven Effekt für das Klima schaffen. Je leichter deine Gepäckstücke sind, desto weniger wiegt auch das Flugzeug. Dadurch wird automatisch weniger Kerosin verbraucht und dementsprechend weniger CO² in die Umwelt geblasen. Am besten ist es also für die Umwelt, so viel wie nötig und wenig wie möglich einzupacken! Gleichzeitig musst du dann auch gar nicht so viel tragen – ist doch praktisch.

Einiges an Gewicht kannst du auch einsparen, indem du beispielsweise auf schwere Bücher verzichtest. Dafür kannst du dir einfach E-Books oder ähnliche Apps herunterladen, um im Urlaub nicht komplett auf das Lesen verzichten zu müssen. Um auch nie wieder schwere Reiseführer mit sich herumtragen zu müssen, dienen Offlinekarten von Google Maps etc. als eine unkomplizierte und umweltfreundliche Alternative. Wir nutzen übrigens für alle Feel the World Abenteuerreisen papierfreie ReiseInfos, die nicht nur super handlich für dich sind, sondern auch umweltfreundlich. 🙂

Eine Empfehlung, die man jedoch digital oder auch in Printform immer dabei haben sollte, ist ein Reisetagebuch. Seine Erfahrungen, Gedanken und Erlebnisse zu notieren, hilft einem enorm die vielen Eindrücke in einer fremden Umgebung festzuhalten. Zudem kann man immer wieder nachlesen, was man erlebt hat und anschließend in den vielen schönen Erinnerungen schwelgen.

Umweltfreundliches Kofferpacken mit leichtem Gepäck

Tipp Nr. 2: Ressourcen schonen

Auch im Urlaubsland kannst du dafür sorgen, dass natürliche Ressourcen geschont werden können. Und das ohne großen Aufwand. Gerade in asiatischen Ländern steht den Menschen im Vergleich zu Deutschland wenig Wasser zur Verfügung. Daher ist es umso wichtiger, so viele natürlichen Ressourcen zu schützen, wie es nur möglich ist. Du fragst dich, wie du das am besten umsetzen kannst? Hier gibt’s ein paar Tipps:

Zum Beispiel kannst du darauf achten, Unterkünfte ohne große Poolanlagen zu buchen. In der Unterkunft selbst solltest du versuchen, kurz und sparsam mit Wasser (bspw. beim Duschen, Baden, Hände waschen) umzugehen. Des Weiteren solltest du Klimaanlagen nur bei Bedarf nutzen. Das gleiche gilt natürlich auch für Ventilatoren, aber auch für Kühlschränke, falls diese vorhanden und leer sind.

Am besten achtest du auch darauf, dass dein Zimmer und die Betten nicht jeden Tag gesäubert werden. Genauso kannst du natürlich auch Handtücher mehrfach benutzen, bevor du sie wechseln bzw. waschen lässt. Das gleiche gilt ebenfalls für die eigene Kleidung. Diese kannst du gerne auch mehrmals tragen, bevor du sie letztlich wäscht. Sei mal ehrlich: Beim Reisen fällt es doch eh keinem auf, wie oft man welches Kleidungsstück getragen hat. Außerdem sparst du dadurch auch noch Ressourcen und Geld!

Tipp Nr. 3: Nachhaltige Verkehrsmittel

Unser dritter Tipp ist wohl mittlerweile jedem bekannt und wahrscheinlich das Erste, worauf man achtet, wenn man umweltfreundlich reisen möchte. Ja, das Flugzeug sollte in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz nicht das bevorzugte Verkehrsmittel sein. Vor allem gibt es einige umweltfreundliche Alternativen zum Fliegen, die im Nachhinein sogar spannender und erlebnisreicher sind als eine Flugreise. Gerade innerhalb eines Landes bieten sich beispielsweise der Nachtzug oder Nachtbus an. Ein wahres Erlebnis und eine Unterkunft für die Nacht spart man sich zusätzlich. 🙂

Um Städte und Umgebungen zu erkunden, wählt man bekanntlich oft den einfachsten Weg. Da liegt es nahe, ein Auto für die Urlaubszeit zu mieten und so die örtliche Gegend zu erkunden. Unser Tipp, um die ewige Parkplatzsuche und meist zusätzlichen Parkgebühren zu umgehen, ist der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Viele Städte bieten mittlerweile günstige Tagestickets und regelmäßige Verbindungen in die umliegenden Regionen an. Eine Stadt selbst lässt sich zudem wunderbar mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden. So kannst du sowieso die besten Ecken entdecken. Außerdem tust du so nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch deiner Gesundheit. 🙂

Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel

Tipp Nr. 4: Lokale Anbieter unterstützen

Feel the Difference! Erlebe, wie einfach es sein kann, einen positiven Unterschied zu machen! Wenn du umweltfreundlich reisen möchtest, solltest du die lokale Bevölkerung in deinem Reiseland unterstützen, indem du zum Beispiel auch bei kleinen, privat geführten Anbietern im Reiseland einkaufst oder buchst. Das bedeutet, dass das Geld im Land bleibt und nicht an große internationale Konzerne fließt. Somit können gerade die kleinen Anbieter weiterhin bestehen. Vor allem bei der Wahl der Unterkünfte kannst du daher darauf achten, dass du auf All-Inclusive-Anlagen oder Kreuzfahrtschiffe weitestgehend verzichtest. Das Geld fließt hier meist zu einem Großteil an die Tourismuskonzerne selbst, der wirtschaftliche Nutzen für die Einheimischen ist daher sehr gering. Das bedeutet leider meist auch, dass die Mitarbeiter unter schwierigen Arbeitsbedingungen leiden und zu „Hungerlöhnen“ beschäftigt werden.

All-Inclusive bedeutet auch immer ein Übermaß. Ständige Bespaßung, enormer Ressourcenverbrauch und tägliche Lebensmittelverschwendung. Aber gerade die großen Mengen an Lebensmitteln, die täglich verarbeitet und weggeschmissen werden, kannst du vermeiden, indem du in kleinen inhabergeführten Lokalen essen gehst. Zum einen schmeckt es da ohnehin meist viel besser und zum anderen lernst du so die kulinarische Vielfalt und die Kultur eines Landes  viel besser kennen.

Lokales Streetfood

Tipp Nr. 5: Klimafreundliche An- und Abreise

In unserem fünften Tipp geht es nochmal um das Fliegen. Da es ja bei Fernreisen kaum möglich ist, auf das Flugzeug zu verzichten, kannst du mit der Kompensation deiner An- und Abreise den ersten richtigen Schritt machen. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Anbieter, wie beispielsweise atmosfair oder myclimate, die durch die Beiträge verschiedene Umwelt- und Klimaschutzprojekte unterstützen. Hier geht es beispielsweise um die Aufforstung von Wäldern, der Umsetzung CO²-reduzierender Projekte oder der Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen. Übrigens kompensieren auch wir bei jeder Buchung die Flugkosten zu 100% über atmosfair.

Trotz dessen haben wir noch ein paar Tipps für dich, um den CO²-Ausstoß so gering wie nur möglich zu halten:

  • Grundsätzlich solltest du bei Reisen innerhalb Deutschlands oder der näheren Umgebung unbedingt auf das Fliegen verzichten. Man sagt, dass bei Strecken mit weniger als 1.000 km Entfernung die öffentlichen Verkehrsmittel oft sogar schneller sind als ein Flugzeug. Bei weiter entfernteren Reisezielen ist es empfehlenswert, die Reisedauer an die Entfernung des Landes anzupassen. Das bedeutet, dass bei Reisen mit einer Entfernung von ca. bis 4.000 km (z.B. nach Lissabon) die Reisedauer mindestens eine Woche betragen sollte. Bei noch längeren Distanzen empfiehlt sich ein Aufenthalt von 2-3 Wochen, um ein Land intensiv und ohne zeitlichen Druck kennenlernen zu können.
  • Darüber hinaus solltest du bei deiner An- und Abreise auch die Anzahl der Zwischenstopps berücksichtigen. Grundsätzlich ist ein Direktflug immer vorteilhafter als ein Flug mit einem oder mehreren Zwischenstopps. Das liegt daran, dass beim Start und der Landung durch das Erreichen der optimalen Flughöhe besonders viel Treibstoff benötigt wird. Je mehr Zwischenstopps eine An- und Abreise also enthält, desto umweltschädlicher ist sie leider.
  • Des Weiteren ist die Wahl der Sitzklasse entscheidend. Auch wenn man sich öfter über den minimalen Platz in der Economy-Class ärgert, ist sie die Wahl in puncto umweltfreundlich reisen. Weniger Sitzfläche bedeutet nämlich auch mehr Platz für andere Flugreisende. Das führt selbsterklärend dazu, dass mit einem Flugzeug mehr Menschen gemeinsam transportiert werden können. Der Raum des Flugzeugs wird somit in der Economy-Class besser genutzt.

Klimafreundliches Fliegen

Tipp Nr. 6: Tierattraktionen meiden

Verantwortungsvolles und umweltfreundliches Reisen bezieht sich auch auf die Tierwelt. Gerade in weiter entfernten Reiseländern mit einer einzigartigen Natur- und Tierwelt liegt es nahe, dass wir diese Tiere auch live sehen möchten. Doch leider werden Tiere heutzutage oft sehr schlecht gehalten oder zur Bespaßung benutzt und vorgeführt. Beispiele dafür sind Elefanten reiten, Tiershows oder auch Schwimmen mit Haien oder Delfinen. Dabei sollten Wildtiere nur in der freien Natur beobachtet werden und das auch nur mit einem angemessenen Abstand. Umso schöner ist es, dass es mittlerweile tolle Organisationen gibt, welche sich im Tierschutz engagieren oder auch gegen bedrohte Tierarten kämpfen. Achte also darauf, dass du dich vor deiner Reise über Tierorganisationen informierst und vor allem ganz auf fragwürdige Tierattraktionen verzichtest.

Übrigens liegen uns die Dickhäuter ganz besonders am Herzen Daher haben wir mit unserem Feel the World HilfsBeitrag eine Futterlieferung für rehabilitierte Elefanten im Elephant Nature Park in Thailand realisiert. Wenn du mehr dazu lesen magst, findest du hier den kompletten Beitrag. 🙂

Tipp Nr. 7: Informiere dich über dein Reiseland

Zu guter Letzt möchten wir dir den Tipp geben, dich vor jeder Reise gut über dein Zielgebiet zu informieren. Besonders über die politische Lage, die kulturellen und religiösen Unterschiede und Besonderheiten, vor allem im Hinblick auf Kleidung, Verhalten, Rituale oder Essen. Es lohnt sich, sich vor jeder Reise schlau zu machen und auch ein paar typische, wichtige Sätze in der Landessprache zu üben. Einheimische reagieren darauf meist sehr positiv, was oft dazu führt, dass man schneller und einfacher in Kontakt mit Menschen kommt, die man so wahrscheinlich nie näher kennengelernt hätte. Du wirst sehen, dass du so um einige spannende Erfahrungen reicher wirst und gleichzeitig deinen Horizont erweiterst.

Wir hoffen, dass wir dir mit unseren 7 ultimativen Tipps ein paar Ideen für ein umweltfreundlichen Reisen geben konnten. Wie du siehst, können auch vermeintlich kleine Dinge große Auswirkungen haben. Wenn wir alle gemeinsam mit anpacken, können wir einen positiven Unterschied machen. Falls du noch weitere Tipps und Tricks zum Thema nachhaltiges Reisen hast, lass es uns gerne wissen. Ansonsten viel Erfolg bei der Umsetzung dieser sieben Tipps und viel Spaß bei deiner nächsten individuellen oder auch Feel the World Abenteuerreise 😊

Dein Feel the World Team

Autor: Vanessa Merk

Studentin an der Hochschule Heilbronn mit dem Schwerpunkt Tourismus & Nachhaltigkeit. Derzeit Werkstudentin bei Feel the World mit genau diesem Schwerpunkt. 😉

Autor: Vanessa Merk

Studentin an der Hochschule Heilbronn mit dem Schwerpunkt Tourismus & Nachhaltigkeit. Derzeit Werkstudentin bei Feel the World mit genau diesem Schwerpunkt. 😉

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